Man nehme ein Schuhregal, platziere einen Monitor darüber und verbinde beide mit den Daten aus dem ERP-System. Dabei heraus kommt ein intelligentes Beispiel für die Digitalisierung im stationären Einzelhandel, das nicht so plump wirkt wie Werbedisplays, die man in Ecken oder am Rand von Regalreihen in Baumärkten häufig antrifft. Intelligent wird das Schuhregalbeispiel durch die Kombination mit den ERP-Daten. Denkbar wären neben den klassischen Bestandsinformationen auch ergänzende Inhalte wie beispielsweise Produkteigenschaften (Eignung als Laufschuh, etc.). Weiter gesponnen könnte nun auch die Webshop-Funktion „in den Warenkorb legen“ oder ein „Kaufen-Button“ angeboten werden. Unlängst meldete Media-Saturn den Abschluss der Umrüstung auf digitale Preisschilder. Auch hier stammen die Informationen aus dem zentralen System. Sämtliche Preise können nun aus der Warenwirtschaft heraus zentral verändert werden. Diese Bespiele zeigen, wie moderne Store-Konzepte durch den Einsatz von Software-Lösungen eine Verbindung von On- und Offline-Vertrieb schaffen und die Kundeninteraktion gestalten.