Laut einer Kundenbefragung des E-Commerce-Marktplatzbetreibers StockonDeals legen sich die Unternehmen hierzulande unnötig viele Produkte und Betriebsstoffe in das Lager. So soll der Überstand bei Werten zwischen 2 und 12 Prozent der Einnahmen rangieren. Die Ursache ist simpel: Vielfach fehlt den Unternehmen laut StockonDeals schlichtweg ein gangbarer Weg, die Überstände zu verkaufen. Handelt es sich dabei um Rücksendungen oder gar um B-Ware, drohen Kanalkonflikte, wenn zeitgleich A- und B-Ware angeboten wird. 

Aus vertrieblicher Sicht besteht ein möglicher Ausweg darin, diese Lagerbestände und Rücksendungen über spezialisierte E-Commerce-Marktplätze zu veräußern. Diese bieten zum Teil auch die Möglichkeit, den Käufermarkt regional einzugrenzen. Auch ein genauer Blick auf die Retouren und den Rücksendegrund kann helfen, die Überstände langfristig zu senken. Zudem kann die IT durch geeignete Lösungen dazu beitragen, dass Lagerbestände so gering wie möglich gehalten werden. Neben Warenwirtschaftslösungen wie die SAP Software Business One sind es vor allem ergänzende Anwendungen und Systeme für die Lagerverwaltung oder Retouren, die die Unternehmen bei der Produktionsplanung oder Beschaffung von Waren unterstützen.