Laut der EHI-Studie „Kassensysteme 2016“ planten 67 Prozent der Umfrageteilnehmer, den Checkout-Prozess auch auf mobilen Geräten abzuwickeln. Der Siegeszug mobiler Endgeräte wird auch in diesem Jahr andauern und Apps gibt es in Hülle und Fülle. Da ist es naheliegend, dass sich eine Kasse einfach herunterladen und installieren lässt. Doch ganz so einfach ist es dann auch nicht. So sind die an Registrierkassen gestellten Anforderungen durch die neuen GoBD recht hoch. Damit die neue Kassenlösung nicht nur ein einfacher Taschenrechner bleibt, müssen Preise, Artikel, Bestandsdaten und sonstige Verkaufsinformationen angelegt und das System in die bestehende IT-Landschaft eingebunden werden. Läuft im Hintergrund eine Warenwirtschaft wie Business One von SAP oder werden andere Lösungen genutzt, sollte unbedingt über eine Integration der mobilen Kassen nachgedacht werden. In diesem Szenario entfällt die manuelle Eingabe der Artikeldaten in die Kasse, da sie von der Warenwirtschaft bereitgestellt werden. Neben dem Software-Aspekt gilt ein besonderer Blick auch dem Tablet. Es sind Anschlussmöglichkeiten erforderlich, um einen Bon-Drucker, eine Kassenschublade, ein EC-Terminal und weitere Geräte nutzen zu können.