Verarbeitung von bis zu 4.500 Bestellungen am Tag

(Erftstadt, 04.07.2014) – Der Autoteile-Lieferant Werner Lott GmbH stellt seinen Kunden die volle Bandbreite an Ersatzteilen für alle gängigen KFZ-Marken in Deutschland zur Verfügung. Mit mehr als 500.000 auf Lager vorrätigen Artikeln hat sich der Händler im Großraum Uslar sowohl bei freien Werkstätten als auch bei Hobby-Bastlern und Freizeit-Schraubern zu einer echten Größe und ersten Anlaufstelle für den Materialkauf entwickelt. „Dieser hohen Wertschätzung wollten wir durch perfekten Service und eine optimale Organisation Rechnung tragen. Immerhin wechseln durch unsere Aktivitäten bei Amazon, Ebay, dem Webshop sowie dem Vor-Ort-Verkauf in Spitzenzeiten bis zu 4.500 Artikel täglich den Besitzer“, gibt Alexander Lott, Geschäftsführer der Werner Lott GmbH, Auskunft. Es galt, die vorhandenen Prozesse mit hohem Automatisierungsgrad auf diese Artikelbewegungen neu auszurichten. „Ein korrekter Ablauf bei den Bestellungen trägt nicht zuletzt auch immer zur Zufriedenheit unserer Kunden bei“, urteilt er. Daneben wollte Lott durch perfekt ausbalancierte Prozesse den nächsten Wachstumsgang einlegen.    

Artikel-Migration und Verwaltung 

Zunächst wurde mit SAP Business One ein deutlich leistungsfähigeres ERP-System eingeführt. Einen großen Schritt in Richtung Prozessautomation tat der Autoteilehändler durch die Einführung einer barcodebasierten Artikelverwaltung. Dies bildet zugleich auch die Basis für den Einsatz von Handscannern der bob Shop Suite, damit sämtliche Warenbewegungen direkt im SAP-System verbucht werden können. Erschwert wurde die Erfassung und Artikelauszeichnung dadurch, dass der Storebestand ohne Stellplatz geführt wurde und ein chaotisches Lager zunächst einmal etabliert werden musste. Darüber hinaus galt es, für jeden Artikel die entsprechende Beschreibung und Automarkenzuordnung gemäß tecdoc im SAP System zu hinterlegen.

Order-Prozess und optimale Bestandsführung

Die artikelbezogenen Daten liest die bob Shop Suite automatisiert aus und übergibt diese an die verschiedenen E-Commerce-Kanäle. Im Gegenzug werden die Bestelldaten der Absatzkanäle in SAP importiert und zu einem automatischen 3-stufigen Kommissionierungsprozess mit Pick-Angaben, Pack-Funktionen und Scanner-Rückmeldung aufbereitet. Die Zuteilung der Artikel auf die unterschiedlichen Bestellungen erfolgt nach dem Prinzip „First-in-First-out“. Sobald der Warenbestand im Lager die zuvor definierte Mindesthöhe erreicht, initiiert die Shop Suite unter Berücksichtigung von Verfügbarkeit und Preis des Artikels den optimalen Bestellzeitpunkt und stößt den Nachkauf in Form eines Beschaffungsvorschlags an.