Ab Anfang dieses Jahres gelten neue Vorgaben für die digitale Buchführung: Nun ist konkret beschrieben, wie sich die Finanzverwaltung die Buchführung und die sonstigen steuerlich relevanten Aufzeichnungen vorstellt, wenn diese mit Software und IT-Systemen entstehen. Mit dieser Neuregelung wurden nicht nur die GoBS und GDPdU-Vorgaben zusammengefasst, sondern gleichzeitig auch Konkretisierungen und Verschärfungen vorgenommen.  Neu ist laut DATEV e.G. beispielsweise eine konkrete Anforderung an eine zeitgerechte Erfassung und Ordnung von Grundbuchaufzeichnungen sowie die Unveränderbarkeit von Buchungen und Aufzeichnungen. Ebenfalls nachgelegt wurde im Bereich der Aufbewahrung von elektronischen Belegen und Daten aus Vorsystemen. Aber auch leicht änderbare Office-Formate und die schlichte Aufbewahrung auf Dateisystemebene werden durch die Finanzverwaltung als kritisch betrachtet, wenn keine Maßnahmen zur Einhaltung der Ordnungsmäßigkeit ergriffen und dokumentiert werden.