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Bei Multi-Channel-Strategien Logistikprozesse nicht vergessen

Dass der Vertrieb über mehrere Absatzkanäle mehr Umsatz bringt, ist eine Binsenweisheit. Strategien zum Ausbau der Vertriebskanäle sollten jedoch mehr enthalten als rein vertriebsbezogene Überlegungen. Ein gesonderter Blick sollte besonders auf die Logistikprozesse geworfen werden. Trotz des Einsatzes von Warenwirtschaftssystemen wie SAP Business One erweisen sie sich häufig als Nadelöhr. So empfiehlt es sich, den Wareneingang und Versand durch ergänzende Lösungen direkt mit dem zentralen System zu verbinden, um die Vertriebskanäle stets mit aktuellen Bestandsdaten zu versorgen. Dies ermöglicht auch im Bereich von Retouren eine zügige Abwicklung. Daneben hat sich in der Praxis die Lead-Channel-Konzentration beim Unterschreiten einer festgelegten Bestandsmenge bewährt. Mögliche Optimierungspotenziale ergeben sich zudem bei der Liefergeschwindigkeit, wenn unterstützende Lösungen für die Kommissionierung und Carrier-Integration eingesetzt werden.

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